Seite 2 Nr. 37 Hamburger Fremdenblatt Sonnabend, 6. Februar 1943 3 Abcnd-AuSgabe Die Sowjet-Landetruppen zusammengedrangt Am unteren Don gescheitert Aus dem Führerhauptquartier, 8. Februar Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be - kannt: Die bei Noworossijsk gelandeten sowjeti - schen Verbände wurden trotz zähen Wider - standes weiter zusammengedrängt und sechs an Land gebrachte feindliche Panzer abgeschossen. Erneute Landeunternehmen scheiterten. Im Mündungsgebiet des Don, am Donez- und Oskol- Abschnitt setzte der Feind seine Angriffe fort. Am unteren Donez und im Ab - schnitt Liwny scheiterten sie unter schwersten Verlusten für den Gegner. Am mittleren Donez und westlich des Oskol-Abschnittes sind gruppen - weise Kämpfe im Gange, bei denen feindliche Angriffe mit eigenen Gegenangriffen wechseln. Erneute heftige Angriffe der Sowjets südlich des Ladogasees wurden blutig abgewiesen, Bereitstellungen durch Artlllerfefeuer zerschlagen. In den Gewässern des hohen Nordens versenkten schnelle deutsche Kampfflugzeuge - ein feindliches Handelsschiff von 5000 BRT und warfen einen Frachter von 6000 BRT in Brand. Bel einem Angriff auf das Hafen- und Stadtgebiet von Murmansk riefen Bombentreffer Zer - störungen hervor. In Tunesien nahmen deutsch-italienische Kampfgruppen, wirksam von der Luftwaffe unterstützt, eine beherrschende Höhen - stellung und hielten sie gegen feindliche Gegenangriffe. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge verursach - ten bet einem Tagesvorstofl über den Kanal durch Bombentreffer schweren Kalibers erhebliche Schä - den in einem Küstenort. In den schweren Abwehrkämpfen Im Donez - gebiet haben sich die 2 9 4. Infanterie - division und die ?. Panzerdivision be - sonders ausgezeichnet. Wichtige Stellung erobert dnb. Rom, 6. Februar Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonn - abend hat folgenden Wortlaut: An der Tunesien-Front herrschte leb - hafte Spähtrupptätigkeit italienischer und deut - scher Kampfgruppen, die nach lebhaften Kämpfen eine wichtige Stellung eroberten. Deutsche Jäger schossen drei Feindflugzeuge ab. Feindliche Bomber warfen gestern abend Spreng- und Brandbomben auf Palermo, die geringen Schaden verursachten. Die Opfer werden noch festgestellt. Drei der angreifenden Flug - zeuge wurden vom Feuer der Abwehrartillerie gefaßt und stürzten ab. Ein Flugzeug stürzte füni Kilometer nordöstlich des Monte Pellegrino Ins Meer, ein zweites stürzte bei Finale (Cefalu) und ein drittes bei Carini ab. Die Zivilbevölkerung von Stadt und Provinz Turin hatte bei dem Angriff am 4. Februar ins - gesamt 39 Tote und 62 Verletzte. In Spezia forderte der Angriff eit Verletzte. Eines der viermotorigen Flugzeuge, die am 3. Februar Angriffe In der Umgebung von R a - g u s a durchführten, wurde bei Pozzallo von Flak - batterien zerstört. Ein weiteres Flugzeug außer dem im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten wurde vom Abwehrfeuer gefaßt und stürzte nord - östlich von Trapani Ins Meer. Eines unserer U-Boote Ist nicht an seinen Stützpunkt zurückgekehrt. Einige Angehörige der Besatzung wurden gerettet; die Familienangehöri - gen der übrigen wurden benachrichtigt. Mißtrauen des Kongresses gegen das Weitze Haus Meldung unseres Vertreters b-d. Lissabon, 6. Februar Wenn Roosevelt gehofft hatte, nach Casablanca seine Kritiker zum Schweigen zu bringen, so hat er sich getäuscht. Sowohl in der nordamerika - nischen Presse als auch im Bundesparlament wird umfassendere Informierung der ÜSA-Offentlich- keit als bisher und stärkere Einschaltung des Kongresses in die Führung der Nation gefordert. Das bereits bei den letzten Wahlen erörterte Ver - langen, der Kongreß müsse gegenüber der Dikta - tur des Weißen Hauses seine verfassungsmäßigen Rechte stärker geltend machen, steht auch jetzt wieder im Vordergrund der öffentlichen Debatte, und zwar um so mehr, als das Ergebnis der Casa - blanca-Konferenz dem amerikanischen Volk äußerst mager erscheint. Weiche neuen Ab - machungen hat Roosevelt während seiner Reise getroffen die geeignet sind, dem amerika - nischen Volk zusätzliche Verpflichtungen auf - zuerlegen? Diese Frage wird in der USA-Offent- lichkeit gestellt und die Ablegung eines aus - führlichen Rechenschaftsberichts durch den Prä - sidenten vor dem Kongreß verlangt. Während die „New York Times" den Kongreß sehr unsanft als eine „Versammlung von Fossilien" bezeichnet, die mit den Gegenwarts - fragen der USA keine rechten Beziehungen habe, erklärt der Abgeordnete Albert Gore in der USA-Zeitschrift „Colliers", die amerikanische Demokratie werde zu einer Farce werden, wenn der Kongreß weiterhin wie bisher sich schlapp gegenüber dem Weißen Hause zeige. Roosevelt habe in sehr geschickter Weise den Kongreß in die Defensive gedrängt, indem er aus der Presse - konferenz im Weißen Hause ein hochempfind - liches Instrument zur Beeinflussung der öffent - lichen Meinung gemacht habe. Durch, die Er - nennung von bevollmächtigten Ministern und Chefs der verschiedenen Kriegsämter habe Roose - velt seine Politik der Machtübertragung von der legislativen Gewalt auf die Exekutive weiter ausgebaut und seine persönliche Machtstellung dadurch zum Schaden des Kongresses gestützt Der Abgeordnete Gore schligt gegen diese Taktik Roosevelts zur Umgehung des Kongresses Alarm und fordert die Einsetzung von gemeinsamen Ausschüssen des Abgeordnetenhauses und des Senats zur Prüfung der politischen, militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen des Weißen Hauses und die Berufung eines vom Kongreß be - zahlten Sachverständigenausschusses für die vom Kongreß zu behandelnden Fragen, um eine Beein - flussung durch privaten und politischen Druck auszuschalten. In dem Augenblick, da der Kongreß einen Regierungsvorschlag zur Mobilisierung der ameri - kanischen Frauen berät, veröffentlicht der Freund und Berater Roosevelts Harry Hopkins In der Zeitschrift „American Magazine" einen Aufruf an die amerikanische Nation, der zeigt, daß die USA nach einem Jahr Krieg bereits an einem Punkte angelangt sind, der eine radikale Umstel - lung notwendig macht Hopkins verkündet das Ende des bisherigen amerikanischen Lebens - stils. Nach bolschewistischem Vorbild verkündet Hopkins die allgemeine Standardisie - rung der amerikanischen Männer - und Frauenkleidung und die Herstellung eines USA-Einheitsschuhs für alle Teile der Be - völkerung Diese Maßnahmen sollen bis Ende 1943 durchgeführt werden. „Die amerikanischen Frauen sollen in einem vorher in den USA nicht geträumten Ausmaß" in der Kriegswirtschaft auf das bolschewistische Beispiel kündigt Hopkins weiter die Bildung von weiblichen Flak - regimentern an, die Dienst an der amerikani - schen Ost- und Westküste leisten sollen. Hundert - tausende von Frauen, die heute in unwichtigen Berufen arbeiteten, würden für den Kriegsdienst zwangsmobilisiert werden. Um dem immer mehr drohenden Inflationsgespenst zu begegnen, be - reitet Hopkins die amerikanische Öffentlichkeit eingesetzt werden. Unter ausdrücklicher Berufung auf ein neues radikales Zwangssparpro - gramm und auf eine neue Erhöhung der bereits letzt außerordentlich hohen Kriegssteuern vor Das gesamte Nahrungsmittel- und Kleidungs - wesen der USA werde weiter einer verschärften Rationierung unterworfen werden; das gleicne gelte für das Transportwesen, das Telegraphen- und Fernsprechwesen Der Groß- und Klein - handel in USA werde rücksichtslos im Zeichen des totalen Krieges um die Hälfte herabgesetzt und Tausende von Geschäften geschlossen wer - den, um Verkäufer für die Armee und für die Industrie freizumachen. Ein Amerikaner mit einem Jahreseinkommen von 10 000 Dollar müsse sich, so erklärt der alte New-Deal-Apostel, in Zu - kunft mit einem Einkommen von 3000 Dollar im Jahr abfinden und auf seine Lebensversicherung verzichten. Die individualistische Freiheit habe ein Ende in Amerika erreicht. Englands verfahrene Autzenpolitik Der wahre Trumpf Berlin, 6. Februar A. H. Es bedarf wahrhaftig keiner großen politischen und psychologischen Gaben, um sich die Wirkung vorzustellen, die der Verlauf des Winterkrieges im Süden der Ostfront auf die öffentliche Meinung Englands und der Ver - einigten Staaten ausübt Die Gedanken, die man dort anstellt, werden uns im übrigen durch die tägliche Berichterstattung schwedischer und ■schweizerischer Blätter aus London verraten. Eines ist wohl sicher: die unerhörten physischen Kräfte, die der Bolschewismus ungeachtet seiner riesigen Verluste in den beiden Sommerfeldzügen aufzubieten vermag, sind eine Überraschung nicht zuletzt auch für die Stra - tegen Londons und Washingtons. Wir haben wiederholt in diesem Kriege Gelegenheit gehabt, die schweren militärischen Rechenfehler unserer angelsächsischen Gegner aufzuzeigen, ihr schwer - ster Fehler ist es aber wohl gewesen, daß ihre ranze politisch-militärische Planung auf dem Trugschluß errichtet wurde, die Bolschewiken würden sich wie auch Deutschland in einem langen, hartnäckigen Kriege allmählich, aber. un - ausweichlich zermürben. Auf einen solchen Zeitpunkt stellte man in London und in Washington sein eigenes Handeln ein; Man war der Meinung, eines Tages ohne große Kraft - anstrengung Europa sozusagen ein - kassieren zu können. An dieser Rechnung beginnt man heute — sichtbar schon in den neutralen Ländern — irre zu werden. Die Konferenz von Casablanca ist für weite Kreise ein Fanal geworden, an dem erkenn - bar wurde, daß sich die sowjetischen und die angelsächsischen Ansichten über die künftige Gestaltung der europäischen Verhältnisse dia - metral entgegengesetzt sind. Die sowjetische Kraftentfaltung im Osten ist eine Tatsache. Eben - so aber ist es eine Tatsache, daß Roosevelt und Churchill an eine militärische Wendung des Kriegsgeschehens, ohne die entscheidende Mit - wirkung der Sowjets schwerlich denken können. Wie sich die Lage zwischen den drei Ver - bündeten im Augenblick gestaltet hat, ist kaum daran zu zweifeln, daß die Sowjets in- Die totale Arbeitskraft-Erfassung nz. Berlin, 6. Februar In diesen Tagen wird es in den Familien leb - hafte Unterhaltungen über den Aufruf jeder ab - kömmlichen Arbeitskraft für die Reichsverteidi - gung geben, wie er durch die Verordnung über die Meldepflicht von Männern und Frauen vollzogen wurde. Die amtlichen Ver - lautbarungen haben bereits darüber aufgeklärt daß es deutscher Art nicht entspricht, die Me - thoden der Sowjetunion anzuwenden, wo rück - sichtslos und mit brutaler Gewalt die gesamte Bevölkerung mit Kindern. Greisen und Gebrech - lichen zur Arbeit gepreßt wird, gleichgültig, ob der einzelne der verlangten Leistung gewachsen ist oder daran zugrunde geht. Bei uns ist vielmehr jede Vorsorge getroffen zur Rücksichtnahme auf die besonderen persönlichen und sachlichen Verhältnisse des einzelnen, und zwar weitgehender, als dies etwa bei der Ein - berufung zum Wehrdienst möglich ist. Das ver - langte Minimum aber werden die abkömm - lichen Arbeitskräfte gern geben als ihren persön - lichen aktiven Beitrag zum Sieg. Der Aufruf der meldepflichtigen Manner und Frauen durch die Arbeitsämter, der in den nächsten Tagen überall :m Reich in den Tages - zeitungen oder durch öffentlichen Anschlag er - folgen wird, soll bis zum 31. März 1943 abgeschlossen sein. Die Erfassung kann je nach der bezirk - lichen Lage, gruppenweise erfolgen etwa nach den Anfangsbuchstaben der Zunamen oder nach dem Alter oder nach beruflichen Gesichtspunkten. Wer durch die Betriebsstillegungs- Anordnungen betroffen ist, wird zunächst nicht auf gerufen. Die in einem öffentlich- rechtlichen Dienstverhältnis stehenden Männer und Frauen sind zwar von der Meldung befreit; es haben sich aber, unter den sonstigen Voraus - setzungen, Ruhestandsbeamte zu melden. Zu den selbständigen Berufstäti - gen die der Meldepflicht unterliegen, rechnen alle im Handwerk, in der Industrie oder in der sonstigen Wirtschaft oder in den freien Berufen selbständig tätigen Personen, die keine oder nicht mehr als fünf Gefolgschaftsmitglieder am Stichtag beschäftigten Es wird nur auf solche Gefolg - schaftsmitglieder Rücksicht genommen, die minde - stens 48 Stunden wöchentlich tätig waren Ausgenommen von der Meldepflicht sind die selbständigen Bauern und Landwirte, die in der Landwirtschaft voll tätig sind. Da von der Meldepflicht im Gesundheitswesen nur die Männer und Frauen befreit sind, die hier hauptberuflich selbständig wirken, müssen sich unter den sonstigen Voraussetzungen auch Männer und Frauen melden, die im Gesundheits - wesen einen unselbständigen Beruf aus - üben, z. B. die Spreehstundenhelferin eines Arztes, die am Stichtag nur halbwörhentlich bei ihm be - schäftigt war Bei den Schülern bezieht sich die Be - freiung von der Meldepflicht nur auf Schüler und Schülerinnen, die eine öffentliche oder anerkannte private allgemein-bildende Schule (Mittel oder höhere Schule) Besuchen Demnach sind die Schüler und Schülerinnen von Fachschulen, zum Beispiel von Handelsschulen oder Bau - gewerkschulen und auch die Studierenden an Universitäten oder sonstigen Hochschulen meldepflichtig. Für die Meldung ist ein Fragebogen aus - zufüllen, der nach dem Aufruf bei allen Arbeits - ämtern oder ihren Nebenstellen, auf dem Lande eventuell auch beim Bürgermeister oder einer sonstigen örtlichen Dienststelle erhältlich ist. Außer den Mitteilungen zur Person sind auf dem Meldebogen im wesentlichen anzugeben: Zahl und Alter der im H a u s h a 11 lebenden Kin - der, Zahl der Hausgehilfinnen, ob zurzeit berufs - tätig, als was und bei wem, Dauer der Ar - beit täglich oder wöchentlich, ob früher berufs - tätig gewesen, als was, bei wem und in welcher Zeit, warum die letzte Berufstätigkeit aufgegeben wurde, ob im Besitz eines Arbeitsbuches, ob zur - zeit in Berufsausbildung und für welchen Beruf, ob frühere Berufsausbildung vorliegt, sowie Art der Schulbildung. Auch die ehrenamtliche Mitarbeit im öffentlichen Leben wird nach Art und Dauer ermittelt, zuin Beispiel die im Roten Kreuz, beim Reichsluftschutzbund oder bei der NSDAP, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden so - wie in anderen sozialen Organisationen. Bei aller Rücksichtnahme auf diese ehrenamtliche Tätig - keit ist es aber wohl selbstverständlich, daß auch diese Kräfte dem Kriegsarbeitseinsatz zusätzlich zur Verfügung stehen, soweit sie nicht wirklich bereits voll in Anspruch genommen sind. Am Schluß des Fragebogens stehen dann für jeden Meldepflichtigen drei Grunderklärungen zur Wahl: 1. Ich stelle mich dem Arbeitsamt für den Arbeitseinsatz in der Kriegswirtschaft zur Verfügung. 2. Ich stelle mich dem Arbeitsamt für den Arbeitseinsatz in der Kriegswirtschaft unter folgenden Voraussetzungen zur Ver - fügung (z B. Halbtagsbeschäftigung, gewünschte Art des Einsatzes Betreuung der Kinder). 3. Meinem Arbeitseinsatz in der Kriegswirt - schaft stehen folgende Gründe entgegen, wofür die folgenden Belege beigefügt sind. Es ist ausdrücklich hervorzuheben, daß zunächst nur der Aufruf und die Abgabe der Fragebogen erfolgt. Damit ist noch nicht entschieden, ob und wann der einzelne Meldepflichtige tatsächlich herangezogen wird. Die Arbeitsämter sind ermächtigt, berechtigten Wünschen über die Art des Einsatzes soweit wie möglich Rechnung zu tragen und zu prüfen, wieweit die persönlichen Verhältnisse oder Vorbehalte berücksichtigt wer - den können. Bei Angabe von Krankheiten oder Leiden erfolgt erforderlichenfalls eine Untersuchung durch den Arzt des Arbeitsamtes. Die Arbeitseinsatzverwaltung verfügt im übrigen über die erprobten und erfahrenen Kräfte, die zusammen mit den ihnen beigegebenen Be - ratern die Gewähr dafür bieten, daß auch dieser große Aufruf für die Reichsverteidigung frei von bürokratischer Engstirnigkeit im Geiste der deut - schen Volksgemeinschaft vollzogen werden wird. folge ihrer militärischen Leistung auch poli - tisch innerhalb des gegnerischen Ringens die Vorhand besitzen. Noch in der ersten Jahreshälfte 1942 gab es einen Außenkommissar Molotow, der im Auftrag Stalins als Bittsteller die beiden angelsächsischen Hauptstädte bereiste. Heute hat es Stalin nicht für nötig befunden, auch nur einen Adjutanten nach Casablanca zu entsenden. Die afrikanischen Erfolge der Briten und die Besetzung der fran - zösischen Gebiete ändern nichts daran, daß Stalin es sich leisten konnte, England und die Vereinigten Staaten zu brüskieren. Es ist ja doch entscheidend, daß die Geschicke Europas und da - mit des gesamten Abendlandes im Osten, nicht aber an den afrikanischen Randzonen des euro - päischen Geschehens auf dem Spiele stehen. Die deutsche Wehrmacht ist in diesem Sinne der Verteidiger Europas geworden. Die Angel - sachsen haben deshalb, weil sie sich der Bolsche - wisten als zweitklassigem Verbündeten bedienen zu können glaubten, dem Kreml politische Zu - kunftswechsel ausgestellt, deren Einlösung die Vernichtung aller europäischen Zivilisation be - deuten müßte. In der genferischen Zeitung ..La Suisse" wird dieser neue Aspekt der Lage nüchtern erkannt: „Ein zwischen Großbritannien und Sowjetrußland aufgeteiltes Europa würde die kommunistische Gefahr auf dem Kontinent erhöhen. Es gibt sicher in Groß - britannien und den Vereinigten Staaten einige Geister, die diese Gefahr aufmerksam verfolgen. Aber die von Sowjetrußland in dem gemein - samen Kampf gegen Deutschland gespielte Rolle und seine militärische Macht, die achtzehn Monate enthüllt haben, geben der anglo- sowjetischen Allianz eine ganz andere Bedeutung als damals, da Großbritannien ebensowenig wie die übrige Welt die wirkliche Macht der Sowjets erkannte." Wir würden uns über England in all den Jahren seit 1939 sehr getäuscht haben, wenn wir nicht auch heute der Meinung sein müßten, daß die Fehler, die schon damals von England be - gangen wurden, nicht durch noch schwerere ersetzt werden. Das Bündnis zwischen England und den Sowjets ist nun einmal im vergangenen Sommer auf die Dauer von zwanzig Jahren abgeschlossen worden und sieht — gerade jetzt muß hieran erinnert werden — eine gemeinsame militärische Zwangsverwaltung des Kontinentes auch nach erfolgtem Friedensschluß vor. Man mag nun diese Bestimmung deuten, wie man will, die Sowjets würden sich, wofern sie jemals siegen könnten, ausgerechnet von den Briten keine Vorschriften über die bolschewistische Lesart einer europäischen Zwangsverwaltung machen lassen. Bei einem Vergleich der briti - schen und sowjetischen Leistungen in diesem Kriege bleibt für England keine Möglichkeit, als eine europäische Mission der Bolschewiken an - zuerkennen. Die Ironie der Weltgeschichte hat die britische Politik in diese groteske Lage hin - eingezwungen. Der konservative Abgeordnete Hamilton Kerr schreibt deshalb in der ebenso konservativen Zeitschrift „Spectator", er hege keinen Zweifel an dem enormen Einfluß, den die Sowjets in Europa behalten würden. Die eng - lische Freundschaft mit Sowjetrußland würde einen wichtigen Faktor bei der Aufrechterhal - tung des Friedens darstellen. Noch immer geistert durch die englischen Betrachtungen die naive Illusion von den Wundem, die durch angloamerikanische Garantien an die europäischen Nachbarn der Sowjets hervorgezaubert werden könnten. Es sei wenig wahrscheinlich, daß die Sowjets im Falle einer angloamerikanischen Sicherheits - garantie auf europäische Gebiete Anspruch er - heben würden. Die Europäer, die den Kontinent bevölkern, kennen ihre Bolschewisten besser. Auch in England mag es einige Leute geben, die ihre Zweifel an der Nützlichkeit, der englischen Allianz mit So - wjetrußland hegen. Von diesen heißt es in einem schwedischen Bericht aus London, daß die Erkenntnis, was man den Sowjets für ihre Leistung zahlen müsse, mit der Dauer des Krieges wachse. Deshalb würden mit einer gewissen Ungeduld beschleunigte alliierte Operationen gegen den europäischen Kontinent gefordert. Es wird naturgemäß seit Casablanca mit solchen militärischen Möglichkeiten gerechnet, doch kennt man in England auch die unvermin - derte Schlagkraft des Großdeutschen Reiches, wobei man immer wieder betont, daß man sich hüten solle, irrige Folgerungen aus der Er - klärung des totalen Kriegszustandes in Deutsch - land zu ziehen. Gerade gegen die Anglo - amerikaner gibt es die außerordentlich wirksame Front der deutschen Unterseeboote, und der nordamerikänische Beauftragte für die Len - kung der Schiffahrt im Kriege, Admiral Land, er - klärte soeben wörtlich: „Deutschland stellt jetzt Unterseeboote in einem Tempo her, das unsere bisherige U Boot-Versenkungsrate übertrifft. Dementsprechend wird die Gefahr für unsere wichtigen Seewege größer und größer." Die „Basler Nachrichten" erkennen noch viel ein - dringlicher die großen Trümpfe, die Deutschland mit seinen Unterseebooten gegen den angelsächsi - schen Produktionsapparat in Händen' hält. Das Unterseeboot werde in diesem Kriege wahrschein - lich weit eher den Ausschlag für den Sieg oder die Niederlage geben als die Rüstungen zu Lande Diese Schlußfolgerung dürfe aus dem bisherigen Kriegsverlauf gezogen werden Die neue Welle der nationalen Volkskraft, die jetzt in Deutsch - land mobilisiert werde. dürf|£ in großem Ausn.-i" der maritimen Schlagkraft zugute kommen. Der Unterseebootkrieg werde noch einmal mit einer Schärfe entbrennen, die man bisher nicht ge - kannt habe. Gefallen Berlin, 6. Februar Bei den schweren Kämpfen im Westkankasus hat Ritterkreuzträger Hauptmann d. R. Karl Bock, Bataillonskommandeur in einem Grenadier - regiment, den Heldentod gefunden. Der Dollar rollt Madrid, 6 Februar Die Washingtoner Export- und Import-Bank gewährte Uruguay einen weiteren Kredit von 20 Millionen Dollar. Wie Domei aus zuverlässiger Quelle erfahrt, haben die in China stationierten japanischen Luftstreitkräfte innerhalb von fünf Monaten — in der Zeit vom September 1942 bis zum Januar 1943 — insgesamt 84 feindliche FTtt g - zeuge abgeschossen 30000 Portionen täglich in der Großküche Eine Berliner „Esienfabrik" — Einzigartige Versorgungsstätte Meldung unserer Berliner Schriftleitung l | Berlin, 6. Februar Vor dem Kriege versorgte die NSV in Berlin sehr viele arbeitslose, kranke und hilfsbedürftige Volksgenossen mit warmem Essen, das aus Privatküchen bezogen wurde. Sehr bald kochte sie aber das Essen in eigenen Küchen, um die ersparten Gelder den Betreuten in einer beson - deren Güte des Essens zukommen zu lassen. Für diese Eigenküchenversorgung baute die NSV in Berlin eine Großküche, die fraglos die größte nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa ist. Mit knapp 120 Personen Personal kann diese Großküche täglich 30 000 Portionen Essen aus - geben, Eintopfessen in einer noch bedeutend größeren Menge. Oder um ein anderes Beispiel zu nennen: Als die Partei den Wunsch äußerte, zu Weihnachten jedem verwundeten Soldaten in einer bestimmten Anzahl von Lazaretten ein Brathuhn zu schenken, da briet diese Küche innerhalb von zwei Tagen 22 000 Hühner. Man könnte diese Küche fast als Essenfabrik bezeich - nen: an den hinteren Rampen des großen Ge - bäudes werden die „Rohstoffe" — Kartoffeln, Gemüse, Fleisch usw. — nach genauer Über - prüfung angeliefert, und an der vorderen Rampe erscheint auf dem rollenden Transportband das „Fertigfabrikat" in plombierten Wärmeträgern von 25, 40 oder 50 Litern. Dem Besucher fallen zunächst 18 riesige Kessel auf, von denen 14 je 800, zwei je 600 und zwei je 400 Liter Essen fassen. In der Fischbratküche können 1000 kg Fische in sieben Minuten auf dem laufenden Band über Gas gebraten werden, nachdem sie zwei bis drei Minuten vorher durch ein Ölbad gegangen waren. Noch eindrucksvoller ist die Fleischbratküche mit ihren 32 Bratöfen. Jede „Pfanne" fast einen Zentner Fleisch! Daneben gibt es noch einige Kippbratheber zur Herstellung von Soße, Gulasch ugw. Zu einer derartigen Großküche gehört natür - lich aüch eine moderne Schlachterei, in der täg - lich bis zu 30 Schweine verarbeitet werden können. In der Gas-Räucherkammer wird die hier zubereitete Wurst dauerhaft gemacht. Modernste Kühlräume sorgen für die Frischhal - tung der Fleisch- und anderen Vorräte. Eine sinnreiche Apparatur hält die Temperatur stets auf 0 Grad. Steigt sie auf 2 Grad, dann setzt selbsttätig die elektrische Kühlung ein. In einem Tiefkühlraum kann sogar eine Temperatur von minus. 18 Grad-gehalten werden. Hygienisch genau so einwandfrei sind auch alle anderen Einrichtungen. So wird beispiels - weise das geputzte Gemüse maschinell in riesi - gen Wannen aus Eisenblech gewaschen.. Die Kartoffeln werden je nach Bedarf aus Bunkern auf ein laufendes Band geworfen, das sie durch die Wäscherei leitet. Von hier aus kommen sie auf Rutschen in die elektrischen Schälmaschinen und werden dann auf dem Transportband an den .Augenärztinnen" vorbeigeführt; das heißt an Frauen, die ihnen die „Augen" ausstechen. Die Kartoffel wird also nur einmal mit der Hand berührt. An wen liefert diese Großküche nun das Essen? Da sind zunächst die vom WHW betreu - ten Volksgenossen, an die täglich in etwa 150 Verteilungsstellen das Essen ausgegeben wird. Weiter werden die Kinder in den Luftschutz - kellern verpflegt. Doch gibt es natürlich auch zahlende „Privatkundschaft", also viele Betriebe und Firmen, die das schmackhafte Essen der Großküche beziehen. Und nach Fliegerangriffen bekommen die Bombengeschädigten von hier das erste warme Essen. Die Großküche ist gerade bei plötzlich auftretenden Bedürfnissen für Sofortverpflegung großen Ausmaßes voll ein - satzfähig. Die Essener Burg freigelegt wp. Essen, 6. Februar Bei Erdarbeiten an der ältesten Essener Kirche, der Münsterkirche, wurden Reste eines alten Wachturmes, sowie der Essener Burgmauer frei - gelegt. Auch andere Merkmale, wie ein Brunnen in der Form eines hohlen Baumstammes und Hausfundamente, lassen mit Bestimmtheit darauf schließen, daß man auf den Spüren der aus dem 8. Jahrhundert stammenden Befestigungsanlage ist. Fett auf Rasenplätzen zb. Stuttgart, 6. Februar In Stuttgart wurden innerhalb der Stadt um - fangreiche Rasenplätze für den Mohnanbau frei - gegeben. Je nach der Sorte, liefern die blauen, grauen oder weißen Samen bis zu 50 Prozent fettes öl. Auch für die Arzneimittelherstellung hat der Mohn eine Bedeutung. Es liegen also genug triftige Gründe vor, um den Mohn jetzt im Kriege planmäßig anzubauen. In Stuttgart, wo ohnehin schon neben der Bienen- und Seidenraupenzucht der Obstbau in hoher Blüte steht, wurden vierzig Hektar Boden in - mitten der Großstadt zur Verfügung gestellt, der auf etwa tausend Kleingärtner verteilt werden soll. Jeder Anbauer kann mit einem Ertrag von 30 bis 50 Kilo Mohn rechnen, woraus 15 bis 20 Kilo fettreiches öl zu gewinnen sind. Das für diese Mohnfelder benötigte Saatgut wird von der Stadt - verwaltung beschafft und an Interessenten kosten - los abgegeben. Stuttgart wird also im kommenden Sommer in noch höherem Maße den Eindruck einer Gartenstadt machen, als dies bisher schon der Fall war. Für den Anbau, zu dem jetzt schon die ersten Vorbereitungen getroffen werden müssen, eignen sich nicht alle Mohnsorten. Man unterscheidet in Europa und Asien insgesamt nicht weniger als hundert Arten dieser Pflanzengattung. Die wichtigste davon, die im Orient wie bei uns als eigentliches Nutzgewächs gehalten wird, ist der Schlaf-Mohn. Je nach Aussaat blüht dieser von Juni bis September in den verschiedensten, meist violetten oder weißen Farben. Das feuerrote Acker- oder Wiesenunkraut aber, das im Volks - mund auch Feldmohn oder Kornrose genannt wird, ist der Klatsch-Mohn. Verschieden hohe Gartenformen wie der Kardinals- oder Prämien- Mohn tragen oft gefüllte Blüten. Weitere Arten sind der Orientalische Mohn aus den Kaukasus- ländem, ferner der Alpen-, Pyrenäen- und Island- Mohn. In allen diesen Sorten offenbart die Natur einen schier unerschöpflichen Farben- und Fonnen- re'ichtuiri. Schachmeister des Generalgouvernements Das erste Turnier um die Schachmeisterschaft des Generalgouvernements, das mit elf Runden in Radom ausgetragen wurde, endete mit dem Siege Bogoljubows. Die ersten fünf Preise er - rangen folgende Spieler: 1. Bogoljubow-War- schau 10 Punkte, 2. Roepstorff-Krakau 9 Punkte, 3. Meynecke-Krakau 8 Punkte, 4. Oley-Warschau 3Vi Punkte, 5. Plank-Radom 6Vi Punkte. Neuregelung für Briefmarkensammler Die Versandstelle für Sammlermarken in Ber - lin SW 68 und die dantit verbundene Schalter - stelle wird aus Gründen der Verwaltungsver - einfachung nach Auslieferung der Sondermarke vom 30. Januar aufgehoben. Die Abgabe von Sondermarken der Deutschen Reichspost geht dann auf die Postämter über. Die bei der Ver - sandstelle zurzeit eingetragenen Dauerbezieher erhalten eine Bescheinigung über die bisher be - zogene Menge an Sondermarken übersandt, die von ihnen bis zum 27. Februar dem Zustellpost - amt vorzulegen ist. Der Welt jüngste Artistin In Holbaek lebt Dänemarks jüngste Artistin und sicherlich die jüngste Artistin der Welt, denn sie ist genau sieben Monate alt. Durch unermüd - liches Training hat der Vater seinem Töchter - chen gelehrt, auf der Handfläche des Lehr - meisters zu stehen, sich, nur an den Füßen ge - stützt, waagerecht in der Schwebe zu halten und sogar — noch vor dem ersten Schritt auf eignen Füßen — den Kopfstand zu machen Die Eltern des gelehrigen Mädchens haben die Absicht, ihre Tochter für dieses Artistenfach auszubilden. Handels - Nachrichten Steigende Gewinne im englischen Eisenbahnwesen Bereits im vergangene« Jlhr bitten die Aktionäre der fünf großen für die Kriegszeit in Staattregie über - nommenen englischen Eieenbahngeeellechaften 'London Midland and 5co"i-h Raihray. Southern Railway, Grea* W»=-»rn Railway und Rae-enger Transportboard) «ich darüber beschwert, daß di- Regierung sie nicht an dem M=hrertras beteilig«, sondern den Gesell - schaften lediglich die Pacht'utnme von 43 Mill. Latrl. aushandigs und den darüber hinausgehenden Mehr- ge-sinn von 22 Mill Lstr] für «ich beanspruche. Der Abschluß für da.« Jahr 1942 zeigt, daß sich die Trans- porteinnahmen wesentlich verbessert und dement sn-echend der Reingewinn gesteigert habe Dieser -‘eil* sich nämlich nach einer vorläufigen Londoner Meldung auf 100 Mill Latrl. i. V. nach Abzug der Poo! Unkosten 65 Mill. Latrl. Nach Zahlung der garantierten Pachtsumme bleibt der Regierung diesmal ein Nettogewinn von 57 (22, Mill. Lstrl. Nach den im Laufe des Berichtsjahres im Unter - haus abgegebenen Regierungserklärungen ist nich - damit r u rechnen, daß di» Überweisung ar di» einzelnen Eisenba.hngesell- schiften nunmehr erhöht wird, di die Regierung sich auf den Standpunkt stellt, daß die Mehreinnahmen nicht «twa ein 'Verdienst der vor d«m Krieg« regelmäßig mit Verlust arbeitenden Gesell - schaften seien, sondern ausschließlich auf die' Sonder- verhältnisse des Krieges zurückgeführt werden müssen und dementsprechend der Staatskasse zu überlassen seien. s. Wirtschaftsfragen vor dem rumänischen Ministerrat Aus Bukarest wird gemeldet: Ein Ministerrat unter dem Vorsitz des Stellvertretenden Ministerpräsi - denten Professor Mihai Antonescu befaßte sich ii i mit einer Reihe von Wirtschaftsfragen, wie dem Stand der Vorarbeiten zur Durchführung des Früh- jahrsanbaues, mit der Lage des Außen - handels, mit den abgeschlossenen Wirtschaft s- v«rtr»z»n und ihrer Durchführung im Jahre 1943 sowi« mit anderen laufenden Fragen. Der Ministerrat prüfte weiter die Reorganisierung des Außenhandels, di« Reorganisierung der technischen Abwicklung und Preisgestaltung des internationalen Warenaustausches «owi» d«r Ftaatsbestelbingen im Ausland«. Desgleichen wiird« da« Transportproeramm für da« laufende Jahr. insb««onder» die Durchführung d»r Transporte zur Versorgung des Landes nach Richt - linien d»s Vizeministerpräsid»nten beraten. Schweizerische Schiflshj pothekenbank AG, Basel. Im Zusammenhang mit der gemeldeten Neugründutig dieses Instituts wird von beteiligter Seite noch erklärt, daß die Gründung auf Anregung aus Kreisen der .«chweirerischen Reeder erfolgt sei und sich auf die Überlegung stütze, daß man für die vor dem Krieg sehr rege Flußschiffahrt später zweifellos «ine Fort - entwicklung erwarten dürfe Es sei wohl auch damit zu rechnen, daß «ich für die Küstenschiffahrt «owje die vorläufig noch nicht bedeutende schweizerische Hnchsee-Flotte weiter« Möglichkeiten eröffnen würden Eine solche Entwicklung bedinge eine Erneuerung und Erfassung des Schiffsparks, wofür günstige Voraus - setzungen in technischer Hinsicht in der hochentwickel - ten und spezialisierten Industrie vorhanden seien Die neu« Schiffshypothekenbank hoffe, eine solche Ent - wicklung der schweizerischen Schiffahrt durch Bereit - stellung von Geldmitteln fördern zu können. s. Kulmbacher Export-Brauerei ..Mönchshof“ AG, Kulmbach. Di« HV genehmigte eine Dividende von wieder 4 >H Der Aufsichts-a* wurd« in seiner bis - herigen Zusammensetzung wiedergewählt. W ertpaplerbörsen Niedersächsische Börse. Hannover. 6. Fehriia’. Unverändert Wiener Börse. 6. Februar. Die Wochen.«ohlußhorse nahm einen stillen Verlauf Für heimische Aktien kamen wieder nur wenig Kurse zustande Etwa« leb - haftere Umsätze erfolgten in Steyrwerke und Kredit - anstalt. Auf leicht ermäßigter Basi« kamen Brigk zur Notiz — Notierungen: Böhler Gebrüder 179’4. Steyr- Daimler-Puch 126. Devisennotierungen vom 6. Februar Berliner Devisen und Noten vorn 6 Februar un - verändert. London: Neuyork 4.024.0314. Spanien 40,50. Montreal 4.43—4.47, Schweiz 17.30—17.40. Stockholm 16,85—16.95. Lissabon 99.80—100,20. Buenos Aire«, off Importkurs 16.95*4—17.13, Mexiko 20.50. Alexan - drien 97.50. Ixindon a Bombay 1 6.00. Australien 12534, Neuseeland 124”i«. Südafrika 100 ’«. Natlonalehina 3/3’1«. Rio 83,64’4. t " > v t—,' Dtuck and Verlag Broichek & Co., Buchdrucker»! und Tiefdruckanstalt, Kommanditges Verlagsleitung: Pers, haft Gesellschafter Carl Gustav Schiefler □ Karl Voß. Hauptschriftleiter: Dr Sven v Müller, Hamburg. Zurzeit ist Anzeigenpreisliste 9 gültig.