Vereine und Versammlungen a>u 6. juli l‘.)oo ucrabfolftt luurbcu, internet Slitflcleßeiisjciten erfolgte schlug ba[i et mit beut Sliiiftmcn meldete, töifl nbe> aSotflnitg ßciifliitf: nfi. tuUe sich «in Sonnn des Stellmachers fll. ans das Nachbargrimdstück einer mit tljtit nicht besonders auf si ettndnctchbarlichem Fnsze fiefjcnbcii Fran T>. bet irrt, >vaö diese veranlaßte, an ihren Nachbar ein Schreiben zn (Die Herren Lrhriftsiihrer werden ersucht, nur schmales Papier zn verwenden und auf einer Seite zu beschreiben.) Fabrikarbeiter, Rothenburgsort. Am 4. De - zember fanb bei I. v. Eitzen eine Mitgliederversammlimg statt. Nach Verlesung des Protokolls hielt Genosse Meier ein Referat über „Lebenshaltung und Wohnungs- Verhältnisse". Die Anwesenden nahmen den Vortrag mit großem Beifall auf. Hierauf erstattete Liebnitz den Kartellbericht. Darauf wurde beschlossen, die Dampfer- tour nach dem Zollenspieker ant 20. Juli n. I. zu unternehmen und das hiermit verbundene Vergnügen im Lokale des Herrn Bahlmann abztthalten. Dann be - richtete Kurt, daß ein Nebereinkommen mit Herrn Säubert zur Abhaltung des Stiftungsfestes in seinem Lokale nicht erzielt worden sei. Es wurde beschlossen, das Ver - gnügen ant 8. März n. I. im „Beddeler Hof" abzit- halten. Grahl wurde als Stellvertreter des Kartell- bclegirtcn und Brockmann, Klock, Hoffmann und Seeler als Unterstützungskommijsio» gewählt. Nachdem noch bekannt gegeben, daß die nächste Niitgliederverfammlung am 8. Januar l'tatifinbeii wurde, erfolgte Schluß der Versammlung. Schmiede. Am 7. Dezember fand eine öffentliche Versammlung der Schmiede und aller in bereit Berns beschäftigten Personen von Uhlenhorsts Winterhude iiiid Hoheluft bei Oietiefe statt. Kollege Schrader referirte über die wirihschaflliche Krise und ihre Folgen und erledigte sei» Referat in trefflicher Weise, was ihm die Versatnmlnng durch regen Beifall bewies. Schreiber ermahnte die Anwesenden, welche beut Zenlraltierbande der Schmiede noch nicht angehörten, sich demselben an- zuschließen. Hierauf Schluß der schwach besuchten Ver - sammlung. GastwirthSgehülscu, Zahlstelle Wandsbek. Ver- sammluttg ant 7. Dezember. Ta Prosch sein Amt nieder - gelegt hat in Folge des Ausschlusses Dou Braasch, wurde Jungbluth zum Vorsitzenden gewählt. Bülow wurde als Mitglied ausgenommen. Die Abrechnung tiont 3. Quartal ergab: Einnahme M 242,83, Ausgabe M. 168,99 Dein Kasstrer wurde Techarge ertheilt für die musterhafte Führung ttud Jnstandhallttng der Bücher. Dann gab Hepke Bericht tiont Kartell. Das Schreiben tiont Hanpt- vorstand über Braasch wurde verlesen. Beschlossen wurde, B. nicht wieder anszunehmett. Als Delegirte zum Gewerkschastskartell wurden Hepke und Christ gewählt, Hettwer und Bahr als Ersatzmänner, znm Revisor bis znr Generalbersammlnng Bahr. Tann wurde vom Kasstrer bekannt gegeben, daß Schulz die >1 12, die ihm Grosse, sich für dieselbe aussprechend. Freylag polemisirt gegen den Reserenten, versetzt aber durch feine (Megen« giünbe die Versammlung mehrmals in stürmische Heiterkeit. Hübner hält die Zeit für verfehlt. Man hätte vor acht bis zehn Jahren mit diesem Projekt kommen sollen; jetzt käme es zu spät, und so lange kein Voranschlag ausgearbeitet wäre, könnte er nicht dafür stimmen. Lenscher ist mit dem Referenten ein« verstanden. Man sollte deich citier so nothwendigen Sache nicht so ängstlieh gcgem'Uc stehen. Schon allein des HerbergSwesenS wegen müßte man dafür stimmen. Schleswig-Holstein. m. Kiel. T e r S o z i a l d e in o k r a t i s ch e Verein hielt am Donnerstag Abend seine ordentliche jährliche Keneralversaintnlnng ab. 'Nach dem Geschäfts - bericht gehörten dem Verein ant 12. Dezember d. I. 1048 Personen als Mitglieder an, gegen 714 ant 29. No - vember 1900. Im Laufe des Geschäftsjahres wurden 612 Mitglieder neu ausgenommen, abgereift sind 169, ausgetreten 24 und verstorben 6. Wegen rückständiger Beiträge mußten 79 Mitglieder ausgeschlossen werden. Dein Berufe nach sind von den Mitgliedern: 190Bc'aurer, 141 Tischler, 135 Zimmerleute, 117 Arbeiter, 68 Schuh - macher, 52 Maler, 51 Schneider, 35 Buchdrucker und 30 Schlosser. Der Nest vertheilt sich ant weitere 57 Berufe. Die Vorstandswahl ergab folgendes Resultat: 1. Vorsitzender Rindfleisch, 2. Vorsitzender Breconr, 1. Kassirer Ratz, 2 Kasstrer Holtz, 1. Schriftführer Lüsten«, 2. Schriftführer Hesselmann. Kiel. Wegen Mißhandlung eines Unter - gebenen erhielt her D 6 c r in a f ch i n i ft e n nt a a t Schrader tiont Torpedotiersuchsschiss „Friedrich Carl" 8 Tage gelinden Arrest, der Ai i ß h a n d e l t e, Heizer G e i fi I e r, wegen Achtungstierletzitng und Be - harrens im Ungehorsam in zwei Fällen, das letzte P.al vor versammelter Mannschaft, 4 Monate 14 Tage Gefängniß. Am 23. Nov mber war Geißler beim Maschinenaufklären thätig. Dabei wurde er von dem Obermaaten Schrader beim Zigareltenranchen betroffen. Weil im Allgemeinen das Rauchen von Zigarren und Zigaretten wegen der damit tierbnnbenen Verschmutzung in der Maschine Verboten ist, besaht der Obermaat dem G., daß er die Zigarette fortlegen solle. G. that dies. Nach einer Weile wurde er von einem anderen Ober- Schuhinacher, Hamburg. Mitgliederversamm - lung am 2. Dezember in der „Lessinghalle". Zunächst wurde berichtet, daß Meister Richter, Eolonnaden, die Abzüge, welche er bei einem seiner Arbeiter gemacht, nach- bezahlt hat und den Lohntarif jetzt voll bezahlt. Dann hielt Willmann einen Vortrag über: Wie verhalten wir uns zu einer eventuellen Lohnbewegung im kommenden Frühjahr. Redner meinte, wenn wir in eine Lohn - bewegung eintreten wollen, müßten wir vor Allem der Gesammtheit, den Aüttelarbeitern, etwas bieten. Man müsse zunächst bei den Reparaturwerkstätteuarbeitern an» fangen. Diese sagen freilich, sie verdienen trotz ihres niedrigen Stücklohns K. 27 bis M>. 28 die Woche. Daß aber bei dein Stanb und Schmntz, welchen ihre Arbeit verursacht, eine 14- bis 15stündige Arbeitszeit täglich sehr gesundheitsschädlich ist, berechnen sie nicht. Mau müsse ihnen bei lOftfmbiger Arbeitszeit täglich einen Wochettlohn von mindestens 3t. 24 bieten Tami spricht Redner über die Uedelstättde bei den Logisarbeitern. Diese können keine geregelte Arbeitszeit halten, weil sie gewöhnlich an den ersten Tagen der Woche wenig zn thun habe» und dann wegen zu vieler Arbeit ihre Arbeits - zeit verlängern müssen. Für einen Arbeiter auf Werk - statt sei e§ auch wegen der regelmäßig präzisen Arbeits - zeit gesünder, weil er Morgens, Mittags und Abends die frische Luft gemeßen kann. Ein Logisarbeiter kommt dagegen zuweilen in der ganzen Woche nicht ans dem Hanse, weil gewöhnlich die Frau liefern muß. Der Stunden- ober Wochettlohn sei auch nicht eher ein« führbar, bevor nicht die Logisarbeit beseitigt sei. Ferner seien noch mehrere Fehler in unserem jetzigen Lohntarif zu beseitigen. Bevor wir in eine Lohnbewegung einirelcit, müsse berathen werden, wie der Arbeitsnachweis in unsere Hände fällt. Haben wir selber einen Arbeitsnachweis und Hallett die intelli - genten Kollegen daran fest, dann ziehen wir die nicht intelligenten Kollegen von selber mit fort. Wenn wir einen Arbeitsnachweis über Wasser halten, können wir auch bei einer schlechten Geschäftskonjnnktttr eine Lohn - bewegung mit Erfolg durchführen, und es darf keine Zeit mehr versäumt werden, die Vorbereitungen zu einer Lohn - bewegung zu treffen. Zum Schluß weist Redner noch darauf hin, daß Altona, Wandsbek und Hamburg sozu - sagen ein Städtekomplex und die Lebenstierhältnisse in allen Orten so ziemlich gleich sind. Deshalb wäre es sehr rathsam, sich mit den beiden Filialen zu berathen, und bann gemeinschaftlich in eine Lohnbewegung einzutreten. Jablonowski) meinte, für das nächste Frühjahr fei die Zeit zur Vorbereitung zn kurz. Man solle erst versuchen, die Logisarbeiter zu bewegen, auf Werkstelle zu arbeiten. Bei Berathung des Tarifs fei die erste Lühnklasse bedeutend zn erhöhen, da diese hier gegen andere Städte viel zn niedrig sei. Schau, ttbttrg meinte, wenn wir unS nur bett Muth nehmen würden, sei eS durchführbar, die untere Stufe auf die Basis des Stunden- oder Wochen- lohuS zn stellen. Wenn dies durchgefochten fei, solle man erst bei bett LogiSarbeitern beginnen. Von einer Arbeitsnachweis-Kommission solle man absehen, vielmehr danach streben, den Nachweis in unsere Hände zn be - kommen. Beide Redner sind auch der Ansicht, mit Altona und WandSbek gemeinschastlich zn handeln. Schneider und PetzeliS 11 wollen auch, daß man vor allen Dingen zuerst der Allgemeinheit etwas bietet. Dann wurde eine Kommission gewählt von fünf Mann, welche mit der OriStierwallung und der AgitaliouSkomtuission gemein - schaftlich über die nöthigen Schritte zu einer Lohnbewe - gung berathen und dies in den Versammlungen Vor - bringen soll. Maurer, Hamburg. Mitgliebertiersannnlnug am 5. Dezember in ber .Lessinghalle". Als Thürkonirotöre werden gewählt: Viöller, Haase und Clans, lieber die Errichtung eines Gewerkschaftshai,ses referirte Genosse dort noch Da auch er einen Gericht die Widerklage Strack erja ns ab, weil es ans den in Betracht kommenden AiiSdrücken eine Beletbigung nicht seststellen konnte. Da: Gericht sah bagegnt Jessen als beleidigt an, und zwei, mußten nach §§ 58 und 200 des Strafgesetzbuches zwei scharse Beleidigungen gesühnt werden Das Gericht, so führte der Vorsitz-iide, AmtSgerichlsralh MartenS, aus, habe „selbstvcrstündlich" von einer Gesängnißstrafe abgesehen. Mildernde 11 m ft ä ii b e seien dem Privatbeklagten zitzubilligeti, unb zwar 1) weil er von Jessen herausgesordert und pro- vozirt sei, unb 2) weil er als Redaktör eines deutschen G r e ii z b l a 11 e s „berechtigte Inter - esse n" zu vertreten habe (»io!). Wenn der Be - klagte die Grenzen erlaubter Kritik überschritten habe, sei eS Sache beS Gerichts, ihn zurückzuweisen. Ihm aber mildernde ll m ft ä ii b e zn bewilligen, dies könne bas Gericht nicht nur, sondern es sei grabe,u bazu verpslichtet. (I I) Diese Umstände habe das Gericht bei der ©trafbemeffmig and, voll gewürdigt. Slrackerjan wurde , it 3t 3 0 Geldstrase unb in die Kosten des Verfahrens verurtheilt. Der Tenor wirb, ba Jessen ans Anträge verzichtet, (ant Beschluß des Gerichts in bet „Grenzpost" veröffentlicht. DaS Gericht berieth in dieser Angelegenheit 14 Stunden. Wenn ein dänischgcsimiter Redaliör die Interessen seiner Gesinnungsgenossen ober ein sozialbemokratischcr Redaktör die Interessen der Arbeiter vertritt, bann er - blicken bie Gerichte darin feilte „Vertretung berechtigter Interessen". Der Strackerjan erhält ans beut Geheim - fonds 3t. 8000, damit er bie Dänen beschimpft, unb das ist eine „Vertretung berechtigter Interessen". „Von Rechts wegen I" brumm aufsässig" Als er sich mit dem Tauende und Holzende aufrichtete, erhielt er dann ti oit b em Obermaaten einen Schlag i n ’ 8 Gesicht. Er warf Taneube unb Holz nieder unb wollte fortgeben. Auf den Befehl: „Heben Sie die Sachen auf I" gab er zur Antwort: „'Nein, i ch will erst zum w ach - habenden Ingeniör und mich beschwere»." Dabei blieb er trotz mehrmaligem entgegcustehcndei» Be - fehl und lief schließlich fort. DaS Gericht geißelte die Tha.t des Geißler scharf, die einen Vorgesetzten von sehr guter Führung soweit brachte, daß er vor Gericht kam, und erkannte über den ans 3 M o n a t c 14 Tage Gefängniß lautenden Antrag des Vertreters der 81 »(läge auf 4 Monate 14 Tage Gefängniß, Während eS Schrader wegen ber im Dienst begangenen 'Mißhandlnuge n zn ber Mindest st rase vernrlheilte Der Mißhandelnde einige Tage Arrest, der Mißhandelte 4‘, «Monate Gefängniß, das ist Kriigsgerichts Recht! Richt bie That beS Miß- hatibelnben wirb vom Gericht gegeißelt, fonbern die That des Mißhandelten. Daß eine solche Gericht-Praxis nicht geeignet sein kann, den Soldaten,nißhanblttngen entgegen- znwiiken, dürste einleuchtend fein. HadrrSlrbcu. Nordschleswig'sche Justiz Vor dem hiesigen Schöffengericht fain am Donnerstag eine Privatflage deS RebaklürS von „FlenSborg Avis", Jens Jessen, gegen bett Redaktör der „CchleSw. Grenzpost", den Köllerslipenbiaten Karl Stracker- maaten jedoch wieder beim Rauchen betroffen Ober- maschinistenmaat Schrader erhielt davon Kenntniß und begab sich znin zweiten Male zum G. Dieser , daß er mit beut Attsklareu fertig sei. Sch. sah am Kondensator nach, fanb ein Taneube unb ein Stück Hotz liegen, dieses entfernt werben mußte, gnb dementsprechenden Befehl. G. zeigte sich, wie die „Kieler Zeitung" berichtet, „durch Geberden, Haltung unb Ge ¬ richten, in welchem sie R. aitffoiberte, das Lamm gegen Hinterlegung ber Futterkosten abznholen. Weil er be - fürchtete, daß ihm etivaS Unangenehmes passiren könnte, nahm der Meister schien Gesellen mit. Beide sollen nun das nachbarliche Grundstück nicht so schnell verlassen haben, wie das von bcffeti Besitzerin gewünscht wurde, und sie luiubcu deshalb des geiweinfchastlichen HanS- sriebenSbrncheS angeklagt Da hierfür and) nicht ber Schatten eines Beweises zn erbringen war, wnrben die „Angeklagten" kurzerhand sreigesprochen und die Kosten deS Verfahrens ber Staatskasse aiifcrlcgl X tllrriS Stormarn. Schissbek. Eine außer - ordentlich starke BevölkernngSzuiiahme Hal diese Gemeinde in dem letzten Jahre anfzuiueisen. Bei der VolSzählnng am 1. Dezember vorigen Jahres wurden 5600 Personen ermittelt, welche Zahl jetzt ant 6045 gestiegen ist. Die Landgemeinde Schiffbek hat jetzt etwa 1000 Einwohner mehr als die Stadt Oldesloe. Bei der bicfei JZagc stattgehabten Lehrerin, unwohl erschienen von lOOO Schnl- inierefsenten nur vier Wähler, die ihre (Stimmen für das Fräulein Heiußen 11 abgaben. Hamburger Vnnbflcbict. h. Brrgrdors. Am Donnerstag tagte im Lokale des Herrn Stille eine Versammlung der Delegirtcn d e ö G e w e r k s ch a f t s k a r t e l l S. Ten Jahresbericht erstattete der Genoffe Krüger, mcldjer hervorhob, daß die Mitgliederzaht 1220 betrage. Es Habelt 14 Kartcll- ticrfainnilungcu und drei öffentliche Volfsversannnlungen stattgesunden, zivei davon beschäftigten fick) mit dem General - streik ber Glasmacher unb eine mit der Gründung einer Ortskrankenkasse. Ferner wurde eine Arbeitslofcnstatistik im 2. Quartal 190) ausgenommen, welche folgendes Resultat zeitigte: Befragt nurbeit 15 Gewerkschaften mit 1220 Mitgliedern, hiervon haben 714 die Fragebogen beantwortet unb ergiebt fick, hieraus, baß diese 32 132 Stunden ArbeifSversänmniß hotten. Krank waren 72 Personen 12791 Tage. Wegen schlechten Wetters feierten 51 Personen mit zusammen 411 Tage», jo daß wegen Arbeitsmangels 86 Personen 1533 Tage feierten. Ferner wurde auch in diesem Jahre eine Haus- agitalion veranstaltet, wodurch 24 Personen der Arbeiter - bewegung zngeführt wurden. Zu beut Verbonbslag ber Gewerbegerichte in Liibek entsandte d o S Kartell den Genossen Festner, da die Stobt bie Kosten für die Delegation nicht übernehmen wollte. Eine Eingabe bes Kartells an Magistrat unb Dürgcrticrtrctung zwecks Gründung einer Ortskrankenkasse imube nicht beantwortet unb ist vorläufig in bet Krankenkassen-Ko,»Mission be - graben. Bei der Wahl zum Gewerbegericht, welche im November bieses Jahres stottfoiib, siegle» bie vom Kartell ausgestellten Kavdidate». Ferner ist durch Unter - stützung des Kartells ein Fortbildinigsveeein iit’S Leben gerufen, welcher zur Zeit zirka IO Mitglieder zählt. De» Kassenbericht gab Genosse Pries. Es sind ver - einnahmt 3t. 1370,52 und verausgabt 31. 520,64, so daß eilt Bestand von 31 849,88 verbleibt. Tie Abrechnung vorn Glasarbeiterstreik konnte noch nicht erfolgen, doch sind in Bergedorf ungefähr 3t. 750 zusanimengebracht. De» Bericht von der Bibliothek giebt der Genoffe Settmacher. Entnommen wurden von 242 Personen 1221 Bände, Gesannntbestand 620 Bände. Jahtes- ei, mahnte M. 191,41. Ausgabe 31. 167,07. Bestand 3t. 24,34. Es folgte Punkt 2, Wahlen. Krüger verliest hierzu ein Schreiben vom Verband der Fabrikarbeiter, welches die Mittheilung enthält, daß der Fabrik - arbeiterverband vorläufig feine Dclcgirten zntn Kar - tell entsendet, weil ber Antrag des Verbandes auf prozentuale Vertretung abgelehnt sei. Tie Icilenbe Komiuission wirb beauftragt, den Vorstand deS Verbandes zu veranlassen, de» gefaßten Be - schluß rückgängig zu machen Ferner haben die Buch - drucker neue Delegirte noch nicht entsandt. Von den neuen Delcgirten fehlen Peters und lamm. Als Vor - sitzender wird Settmacher, als Kassirer Pries, als Schriftführer Büther und als Beisitzer Festner und Stapel gewählt. Der Genoffe Stapel hat ein Strafmandat erhalten, weil eine Versammlung nicht rechtzeitig angemeldet worden sei. Die Kommission Hot beschlossen, hiergegen Im Nachbarort Toiinbüks s eS zu scharfen Ansctnanbersetzniigen zwischen den beiden “ ' ' Gegnern, die sich selbst vertheidigten, kam, lehnte das keine Berufung einzulegen. Stille glaubt, daß wohl ein Grund tiorlag, eine richterliche Entscheidung herbeizusühren. Es wird beschlossen, dos SIrafmondot zu bezahlen. Siegel bcantragl, dem Vorsitzenden, Kassirer und Scheist- siihr.r je 3t. io zu liciviUigcn. Der AtUrog findet »ad) - längerer Debatte eiiitimimige Aunahiue. Genoffe Krelll wieder znritckerstottet hat. »Nach Erledigung ticydjicöetier beantragt, bie leitende Kommission »i ermächtige», dem < Fortbildnngsvcrein leifnvnfc Gelb zn überraff eit. Diesem Antrag wirb stattgegeben. Ein Antrag beS Genossen Dittmer, die vom Kartell ciitzubernfenben Volksversamni- Imtgcn in den uns zur Verfügung stehenden Lokalen abwechselnd obzuhalten, wird abgelchitt. ja», zur Verhandlung. Jessen fühlte sich durch ver - schiedene persönlich schoise Ausdrücke i» zwei Nummern der „Grenzpost" vom Seplember dieses Jahres beleidigt. Bei ber ersten Verhandlung erhob Sirockerja» Wider - klage, die auch jitgelosscn wurde. In der Gerichtssitzung, „ „ „ hi« von 2 bis 6 Uhr Nachmittags dauerte und wobiiMarkrodt ist dagegen, erzeugt aber durch seine AnL prcchsaal ’JJi ereoroloflifdic iBaiom ix Homburg 16 Willi 7 lltjr iVnficrftnnb der Oiciefbc. Gregor. io Bneliviiidcr, in der „Karlsburg", Am Trcdfdlcr, bei ti. Neueste Nachrichten reihe 15/17 — Abends 9 Uhr: N n c i c ii Briefkasten 3 . Wir tonnen Ihnen nur folgende Turm Patente werden ertheilt für müßet geschützt. Znut billigen Kraiizkrllrr, Tiisternstr. 4. Gef. Zig. -Arb. Form 11,25. Roonstr. 13, 4.,Ctt KottkurSverfahrett Diplom e. Jean Bolze, Drehbahn *5. reihe 15 17. — Fischmorkt. SUinolph Schure Hamburg, i Thermometer <• <: CSC 10 JO',, (Für den AuzeigeutheU ist die Redaktion beut Publikum nicht verantwortlich.) Donnerstag, den 12. Dczcuiber, starb nach kurzem, aber schwerciu Leiden mein innigst geliebter Mann und meiner Kinder treu - sorgender Vater. Ilm stille Theilnahme bittet die trauernde Wittwe Johann« Kranke. Beerdigung am Sonntag, b. 15. Dezember, Vorm, li Uhr, vom Allgemeinen Krankenhause, Lohmühlcustraße. Todoa-Anreige. Mache Freunden unb Bekannte» die traurige Mittheilung, daß meine liebe Frau und meiner Kinder liebe Mutter Maria, geb. Dalinke, ant Sonntag, den 8. Dezember, NacbmittogS < 4 Uhr, nach langen, schweren Leide» sanft entschlafen ist, Ivos tief betrübt hiermit zur Anzeige bringe Tischlermeister R. Rath it Kinder. Lübtheen, den 12. Tczdr. 1901. alten, Caffomachcr- - chutirde ec., bei Jn AulNp Ä TreSdeit . SJ.ntu „ tilgtebürg „ jVtneitberge . Tonny „ L f ii Heilbar Q Berltn, 13. Dezember. iW. T. B.> Die erste Sitzung der Zolltarifkommission findet am 9. Januar 1902 statt. — Vorsitzender ist nicht Spahn (Z.l, sondern v. Kar- doris (RP.) Berit», 13. Dezember. (H E.) Die polnischen Studenten der Berliner und Charlottenburger Hoch - schulen haben der polnischen Reichstags - fraktion ihre Mißbilligung ausg-sprochen, daß die Wreschener Interpellation so spät und in einer Weise eingebracht worden sei, „die mit der polnischen National - ehre unvereinbar" sei. Tie D o k t o r p r Ü f it u g an ber Heidelberger Universität hat eine Berlinert», Fräulein Hedwig Michaelsohn cum laude bestände». Ihre Doktor- schrift betitelte sich „Lucas Cranach, der Nettere, Unter« suchuttg über bie philosophische Unterlage seiner Kunst". Ter in den Sternberavrozeß verw'ckelte, kürzlich zu langjähriger Agent Kühne, A« die Elter» schulpflichtiger Ktuder vo» Altona und St. Pauli. Ter Arbeitei tnntverein Altona eröffnet am 3. Januar eine Knabenabtheilung. Da den Arbeiterltintticreinen die städtischen Turnhallen verweigert werden, find sic meistens gezwungen, ihre Leibesübungen in Tanzsolons zu Pflegen, und cS ist schlecht angängig, die Schuljugend schon zum Zürnen hcrauzuzichen, weil diese Lokale meistens auch den Gewerkschaften als Versammfitngslokalr diene». Ta es genanntem Verein nun gelungen ist, die lliadfahrlahn Holstenstr. 140 für einige Abende in der Woche zu crl alten, ist es ihm möglich, obengenannte Abtheilung zu gründen. Da der Verein über gute Gerätbe verfi t, und ein tüchtiger Lehrer bie AuSbilbnug übernommen hat, bittet Unterzeichneter die Arbeiterfchafl vot: Altona unb St. Pauli, ihre Söhne zum Turnunterricht zu schicken. Ter Eintritt beträgt 20 unb ber monatliche Beitrag 30 uH. Tie An - meldungen werden jetzt schon in den Turnstunden der Männerabtheiluiig, Lffontags unb Freitags von 84 dis 101 Uhr, sowie beim Turngenoffen Cito Lorenz, Altona, Bürgerstraße 102, Part , entgegengenommen. Auch nimmt Unterzeichneter Anmeldungen entgegen. A. Schlüter, St. Pauli, Seilerstraße 44, pt. Unserer heutigen Auflage liegt für die Leser in Borgfelde und Hamm eine Empfehlung des Spezial Geschäfts von H. Hauschild, Malz - weg Nr. 1, bei. *, tuutiit;uut . . . —'nwu •- -- > - II Ubr; Große Noosciuiraße 32, Montag» von 9 bis 104 Ubr Abends, beide kn Altona. 38. P. 1) Mob ile von ArbeitSgeräthfchaften ober Allgemeine Pr»gn»scn der Wetterkarten 6er Secivnrle, Ilm 14 Trrember. otordweüdlnlichlmir: Meisl lieber Wetter »IC Schnee - fällen niib vieliach slnrlen, meist siidofttichen Winden, ohne erhebliche Wärmeäiideruiig. biitdutigsbahn, von Klosterthor bis Altona, das ganze Jahr; die VorortSbahi tuns: uns für ein Abonnement von hölffstenk 50 die Woche bie Fahrt auf allen Zügen vor 9 Uhr Morgens und nach 4 Ubi Abends freistellen. Tie Vorortebahn muß unseren Arbeitern, fdandlungs- gehiilsen und Beamten das Wohnen in funter, freier Luft ermöglichen: dazu ist ein billiger Tarif die un - erläßliche Voibidntgung, und es 'ollt-u alle Arbeiter - vereine und Miethervereine die Agitation dafür ganz energifd) in die Hand nehmen. Wer macht den Anfang? Tesglkiche» liegt für die Leser in Wandsbek und Hinfchenfrlde eine Geschäfts - . (Crnb'iaiton oer Tlraßendahn), Pferve- dnnqei (Ter Mayistrat). Hammerbinok. Amnnctslr tze 14, Keller, diverse Meine (Gcrichisu > Lolstedt. beim Gofiwirtl) Schröder (Lindenpark), Laden- Einrichtung (Heisci Versannnlniiqs-iklnzeifter. Sonnaberd, Den 14 De; miet , rlbends 8l Uhr: Trcibrikmcuarbkitrr, bei v. Salzen, Eaffamachcr- Prctoria, 12. Dezember (W T. B) Meldung des Rent-rffchen Büreans. Gestern Abend versuchte eine größere Boerenabtheilung vergeblich die Bahn westlich von W o n d e r f n t e t n zn nbenchreiten. Zeeruft, 8. Tezembe,. (W. T. B.) Meldtmg des Reutet icren Bureaus Viljoen machte gestern mit 200 Boereu einen Angriff auf bie mit Eingeborenen besetzte Station L i n o f n n a, würbe jedoch mit einem Vertust von 7 Todten und Veiwiinbcten zurückgeschlage». Johannesbnrg, 11 Dezember iW. T B.) Mel - dung des Reuterst'chett Büreans: Lord .Kitchener ge - nehmigte, daß in bet Zeit tiont 15. Dezember, bis 15. Januar wöchentlich je 100 Pochstempel eröffnet werden Dürfen. Tie Minenkammer bestimmte heute, in welcher Ordnung die Mine» eröffnet werden sollen. Wie man an nimmt, wirb bis Ende Februar der vierte Theil der Minenindustrie wieder hergestellt fein. Ter Eisen - bahnverkehr war bcfritbigtnb, seit Monaten trat nicht eine llnterbrcdmr i des vanbels ein: bas neue rollende Bahnmaterial ist fertig. Tie Zufuhr von Arbeitskräfte» ans NorbtranSvaa! läßt sich, gut an, eine große Anzahl Bergarbeiter erhielt die (friaubnife, zur Arbeit zurückzukehren Unabhängig hiertion find an andere Zivilpersonen für den Mottai inoo Erlaubniß- scheine zur Rückkehr ertheilt. Tie Fondsbörse erhielt bie Erlaubniß zur Wiedereröffnung; ne wird wahrscheinlich in wenigen Tagen eröffnet werden. An bie Mitglieder derselben, die sich gegenwärtig an bet Küste aiifbaltcii, sind 100 Erlaiibnißscheine znr Rückkehr ertheilt Tie Zeitung „Star" beginnt am 2. Januar wieder zu erscheineu. io Uhr: io io Mittag« Moktio. iClaitm mm. + 0,3 +1,8 + 0,4 7«8,o Eintritt der ithitli und itdde am 14 Tezemder: gtnth: 2 Uhr v. Mi» litte Todes-Anzeige. Am 12 Dezember verstarb nach langem, schwerem Leiden ment lieber Mann unb meiner Kinder liebevoller Vatei Hinr, Christ. Julius Kohlmann im 60. Lebensjahre lief betrauert von feinen Kinbern, Schwiegersohn, Enkeln u. Frau. I.ouine Knhlniann. geb Göring. Beerdigung: Sonntag, d. 15. d. j)i., tziachm. 21 Uhr, vom Vereins-Hospital, Schliitnp Arbeitsmarkt. •**- Ctsvlht Zkitil!igSl!iistrl!gcrlMt!l. Rinde mann. Altona, Aencbnrg 23. ber. als K apziän W i l.j o » die fchjimmjM Zcitgeu- ,umu.>..i iuixamui bie im Sie pazjeiib wimn, . angeben: bceiuAutz'uugeu uiiteniommukjtau», (ft Heu« nutz m ber Bluuicnüraße 41. bei Er iffliauf«'», Mittwochs von 9 dis Ehartt.' gestorben. ' II Itfir; G ötze »ooieuär ane 32, Montags von 9 bis • 11 * < •. wotfifeletr. Dezember, ii Ubi Mittag» Tezbr 4- 1,39 0/26 Hiermit den Mitgliedern bie franr:ge Mittheilung, daß unser Mitglied Georg Richter im Alter von 35 Jahren am Mittwoch, 11 Dezember, gestorben ist. Ehre seinem Andenken! Tie Beerbignng findet Sonntag, Noch- mittags 24 Uhr, v Eppeiidorfer .>!iaiiken- hause aus nach Ohlsdorf statt. Hut rege Betheiligung ersucht Tic Ortsvcrwaltnng. ßur ivtlpreHnu von Ängeleyenhetlen, weiche von allge - meinem Juterelle flut ficht dem Pudlitum der Sprech» fast l vir Verfngnn9., 1 o iu e 11 e S der Naum gefiatlet, dach letzn« e- die WefrnftiiH« nb irgend eine 43ftnitiluorlnun den, dnhliknn, gegenüber für die in Sprcchfnnlartikeln ge» äntzerien ui nbcruehinen. BedlNAung für die Auf» n ihm« v"li Tnech^ fnttttelu t f t eS, daß bei iOersaffer bei Ne - daktion Namen mit genaue Adi elfe nennt ‘2hiflci)rbnete Änfgedote. @inn>r#oml Ni. I Friedlich Wilhelm Knut N ebener mit Frtedn Helene Lalhoiina Steffens — Hermann Reimeis mit vite» »unixunda Jatottfon TtandeSnm« Mr. '* Johann «btlhln» RofentatN mit Anna Louife Sarhl« Miller — Jodann Jotevd Fren mit Sophie Louif« Niste» — Hugo Wilhelm Schvning mit C:oa Maila «hiiuine, ged Lodeiidan,. getch Hunne — tSmil Robert Stiiihel» Ronacr mit ttntolliu Henriette Maria Schiert Zahn Heiidni «it Siofa Soldichmidt LtanbeSamt Mr. :t Aug»» M i Emil Runa mit Vluflufie lilrite Wiege — illuflao Meyer mit iiJeitt < Atm» Heribera — ctenrab Hermann Haruart mit Ibrtlr. griederil« Wiiheimiae, geb »erlig, uerw Maat! iiiinbcOnml 91 r. sei Johann ütuquft ik il Har»! mit raaretha Pauline raiharina rostet, ce6. »röho Johanne« Heniiich Wildelm 6<6mooct mit groiilKta Buaune Wiidei» ine Sri i ie genae Hamdurg, ben ll Teteinder inoi EinuhrSamt Nr. 21a. Eduard tluhnr Johan» lliigefioreit mit Mari« Theret« Straubel LiniidcSiriui Nr. '23 Friedrich Roben Pa»! mit Ätroii.« M i ia Letrolin« Saidnrtne Jandl — Joba»» tr.ni HuMmfl Jrtedrich $rtiu!| mit Bntoirie Hallmann — Hart ithriii in elu.nib nubit J ! mit Maitaiina Jultonna Erw.it ji)1 - Wiidetm Hermann Hriiich mit Jneda rherete Bruiibis — timit iiari Johann H-uer mit Martha Marie Daumaun 6 a m bu t e , de» ll Lerem ber 1»,■ Hilmer, Gänsemarkt 35. — S.Ucchaiiitcr u»t> Optiker, bei Gossow, Ichauenbnrgerslr. 14. Lackirer, bei Kammeher, Zeiigbiiisiuarkt 31. — Kesselschmiede, bei Kammeyer, Zenghansiuarki 31. Sonntag, den 15. T z.niber, Nachmittags 3 Uhr: Arbeiter Säitgcibuiid(4lusfchufisiUutig),beiHilmer, Gäusemarkl 35 Montag, bett 16. Dezember, Abenbs 8^ Ubr: Gypser nud «tukkatöre, bei Hüttmann, Poolstt. 21. Vorortsbahu. Tie Entscheidung über unsere Porortsbahn sieht nahe bevor, und eS ist die höchste Zeit, wenn die öffent - liche Meinung dabei noch zur Geffuiw, kommen soll. Für ein Abonnement von .6 20 fahren wir auf der Ver ¬ lieb er da« «erinoa«« de» LukiiS - Pauierwaaren. 8i>oror- HaudiorS Heul» Ticbtid) We««i«r, ®im»büit«l, Sicheiitlrahe 16, ist ant ii d mt« , Nachmittag« 1-, Uhr. da» U.-Iitureverfahien Vü.'«rönnet Tei «uchhailer » M. «ninln«, ikoioniiiden 64, tft Ulan CUI bcixivttgc^ iöilgültUl eine» ^rgicigcr» OCX ^ugeuo ; ^ unl jtou{ur4oevrodUer ernannt ÄDntmsfovberunaeit find bid dulde daull werde cs um die Lchratlstalteu Mld bald -um ll Januar 190-j bet dem iSeitchte, TV'elcterlnuve 9h. 5, L, nuA nm hnÄ Pfltib octochctl fein Beifall ) anzumelden. - Ta« Rontuv«veifat)reu über da« Vhmdz)en be« aiicplim dar ano gciw-mu uin. Wurt) , V nb etclnbiu.rn» eeo.g« «nbi<.>« 4an Jodanne« DlC Kammer bcfd)lk|U Ml» 412 ßcflcn b5 fciinillicn out ivadnfidvt; da« #ontnx«v rfubven über da« YdUmotzen de« «ast» Anschlag der Rede deS Ministers unb nimmt mit 385 u»a Landwind» $>■»«* tzinriq Friedlich Rief«: > »uo»i»i- ,,,, hi,, »infadh# T.mritnrhiiiniii nn womit verfahr,il rti'tv da« «erviaaen de« rkvrduiachei« Joha»» Joachim gegen 8h fctiiiimtii Du eiittaujc iagiroionnng an. n ii B||Ma y ort)nmn „ ln Beiaodoit; da« n.»tr.r«»n,adre» m-.r bet 3)iimfter cmücrflanbcn ist. Hieraus wurde die Sitzung «ermaaeii de« Uriimei» Joh »rh ».ni gitmirti £*ii*mua, geschlossen * ,n stUnia Jodaim 'Jlieoti, ist auf,, Hoden. Norddeuffchcii Lloyd „Aller" erlitten, sich bewahrheiteten, lind welche Maßnahmen ber Minister des Aenßcrit, wenu sich bie Melbiingcii als richtig erwiesen, ergreifen werde. Tei Unterstaatssekretär Baccelli erklärt, die fragliche» Meldungen feien vollkommen aus der Lust gegriffen. Kein Auswanderer erhob Beschwerde. Er, der Unter« staatSsekrctär, wandte fidj in dieser Angelegenheit an den italienischen Marinearzt unb biefer gab ihm nähere Auf - klärungen über die korrekte Haltung deS Kapitäns unb ber Bemannung der „Aller" Rom, 13. Dezember (W. T. B.) In ber ver - gangenen Nacht wurden in Tarent ein starker, in Messina zwei leichte Erdstöße verspürt. Schaden wurde nicht an - gerichtet. Rom, 13. Dezember. (W. T. B.) Das Erdbeben in ber vergangenen Nacht wurde auch in Catania, Reggio bi Calabria unb Lecce verspürt, unb von ben feis- mographischen Instrumenten in Rom, Ischia, Florenz, Pavia und Pabua angezeigt. Rom, 13. Dezember. (W. T. B.) Di. „Agett^.a Stefani" melbet: Briesen zttsolge, die aus Tupolis in Malta cintrafen, nimmt bie Erregung bet Cafcnftäuiute zu, weil man sie 511111 Militärdienst zwingen will. Ta bie Anführer dieser Stämme sich nicht zu der vom G11- tiernör unb dem Korpskommaubanteti festgesetzten Zn- iammeiikniift eiitgefunben hatten, befahl der Guvcrnor, den Anführern ber betreffenden Stämme sich in vier Tagen zu untmoerfen. Er drohte ihnen anderenfalls mit Zwangsmaßrcgelit. Als bann der Polizeikommiffar mit einer Militärpatrouille sich nach dem Gebiet der Oaseustämme begeben und die allen Araber mißhandeli hatte, rief dies offenen Aufstand hervor. Tie Soldaten schossen; sieben Aufftäiidische wurden gelobtet und mehrere verwundet. Ter Krieg in Lndnsrika. Berti», 13. Tezember. W T. B Laut Polizei- bericht nahmen sich gestern in B rlin vier Personen das Lebe», bar inner ei» Kaufman» in bei Wohnung seiner Geliebten, feiner die Fran eines Droschkenkutschers, bie zusammen mit ihrer Schwester ben Tob bind) Er - hängen fanb. Heute Vormittag entflog et» unbemannter Fessel - ballon Dom Gelände des Lustschiffer da taillonS in nördlicher Richtung. Tie Landung des Ballons dürfte in Mecklenburg oder Pommern erfolgt fein. Von dem Auffinden des Ballons wolle man dem Luftschiffcr- bataillon in Reinickendorf bei Berlin Kenntniß geben. Berlin, 13. Dezember. (W T. B.) Stein" ist am 11. b. M. in Kingston lJamaica) cingetroffcn und am 12. d. M »ach St. Thomas gegangen. — „Habicht" ist gestern in Loanba angekommen und beabsichtigt am 15. d. M nach Swakopmund zu gehen. — Tie Torpedo - boote „S. 91" unb „S. 92" sind giftet» von Nagasaki nach Tsingtau gedampft. — „Möwe" ist ant 10. o. M. in Sydiich eingetroffen. — Tie Ablösung für bie Stamm- batterie des dritten Seebataillons traf mit dem Tampsir „Preußen" am 11. d. M. in Neapel ein und setzte an demselben Tage die Ausreise fort. London, 13. Dezember. (W. T. B.) 2:. Times' veröffentlichen in ihrer zweiten Ausgabe eine Depesche aus Valparaiso von heute, die ihr von einem dortigen Geschäslshanse zugeht. Tanach wurden Dekrete veröffentlicht, durch die von der Regierintg etwa 30 000 Rekruten ber Territorial truppen eiuberusc» werden, um die Gebirgspäffe zu schützen. Wie das Reuter sche Büreau über Rew-Uork aus Buenos Aires meldet, deponirte Argentinien 2 100 000^ Pfund Sterling in London als Sicherheit für ben Schulbenbienst unb verfügt über eine weitere Reserve von 13 Millionen Dollars. Die Kammer bewilligte in geheimer Sitzung bie für bie Mobilisirnng ber Miliz erforderlichen Kredite. London, 13. Dezember. (W. T B.) Gestern herrschte in Mittel- und Nordcnglaiid ein heftiger Sturm; bie telegraphische Verbindung zwischen London unb ben Haupsstädten jener Bezirke ist unterbrochen. Ter Bahn- verkehr ist sehr gehemmt. Stockholm, 13. Tezember. (W. T. B.) Melbnug beS SvenSka Telegrambyion: Prof. Behring theilte gestern Abend in einem Vortrag über Sernmthcrapie mit, durch die von ihm angestcllten Versuche sei die Möglichkeit einer I m »t u n i f i r u tt g de» V ichs g e g e 11 $ u b c r f u l 0 I e erwiesen. Behring beabsichtigt, den ihm zuerkannten Nobel-Preis für weitere Versuche zur Bekämpftutg ber Viehtuberkulose zu verwenden. Paris, 13. Dezember. (W. T. B.) Tie Kammer nahm den Antrag Eticnites an, nach beut Rohmaterial zur Herstellung von Eüdweium, das in Gestalt eines Gemisches von Alkohol und Most eingesührt wird, sowohl Zoll auf Alkohol als Zoll auf Traubenmost zu entrichten hat. Millerand halte den Antrag mit ber Begründung bekämpft, daß er bie Wein- und Liköriudustrie schädige» würde und für bie Handelsbeziehungen mit Spanien unb füfyrungeit große Unruhe. Paeplow spricht sich auch tu. Rom, 13.Dezember. (W.T.B.) Kammer. Abg. die Errichtung eines Gover lschastshauscs aus ; bei Molaubi fragt an, ob die Nachrichten von Mißhanblungen, Mangel an orbentlichen Versammlungslokalen sei sehr die italienische Auswanderer an Bord des Dampfers des groß, so daß wir schon einen große» Saal bauen ~ " ~ “" ' ' ' könnten. Es sprechen bann noch Lanbi, Mohr und Haase dagegen, während Kirmeß und Hense für die Errichtung plädireit. Ein Antrag Kirmeß, baß über diese Frage eine Urabstimmung unter den Mitgliedern fiattfinben soll, sowie auch über ben Antrag des Vor- staubes, jH 4000 für bie Erbauung bei Gcwerkschafts- hanseS zu bewilligen, wirb angenommen ES würbe noch vom Vorstanbe bekannt gegeben, daß die noch rück - ständigen Maikarten jetzt alle abgeliefert feien, bis auf bie deS Kollegen Eitzenhöfer, Huinbolbtstraße. 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